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Reiseführer & Reisebücher


Niederlande
 
Bibliografische Daten

Sievers, Dirk, 672 Seiten, 5. Auflage 2003, s/w mit Farbtafeln, lieferbar, 20,90 EUR, 36,70 sFR, ISBN 3-89953-120-5



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Haarlem                    (Provinzhauptstadt • 150.000 Einwohner)

Die malerischen Brücken und Gassen der Stadt inspirierten einst den Maler Frans Hals. Haarlem, die Stadt der "Hofjes", zählt zu den faszinierendsten Orten des Landes. Ein Streifzug durch die Innenstadt bestätigt dieses Urteil. Im 11.–13. Jahrhundert diente die Stadt en Grafen von Holland als fürstliche Residenz. Damals schon zeigte sich Haarlem in wohlhabendem Gewand. Erst später, während des niederländisch-spanischen Kriegs, wurden die Zeiten für die Stadt schlechter. 1572 wurde sie nach siebenmonatiger Belagerung von den spanischen Truppen eingenommen. Die kaltblütigen Besatzer ließen damals fast die gesamte Bevölkerung auf grausamste Weise hinrichten, darunter die gesamte protestantische Geistlichkeit. Nach knapp fünfjähriger Besatzungszeit gelang Willem van Oranje 1577 die Rückeroberung der Stadt. Eine einzigartige Blütezeit begann. Haarlem erlebte ähnlich wie andere holländische Städte ein wahrhaft goldenes Jahrhundert. Die

Maler Frans Hals (1580–1666), Adriaen van Ostade (1610–1685) und Jacob van Ruysdael (1628–1682) arbeiteten vornehmlich in ihren Haarlemer Ateliers. Exzellente Kunstwerke entstanden, darunter die einzigartigen Schützen- und Regentenstücke, die Frans Hals zu einem der bedeutendsten niederländischen Maler reifen ließen. Die damaligen Jahre prägten das Stadtbild nachhaltig. Der städtische Baumeister Lieven de Key (1560–1627) konzipierte mehrere architektonische Meisterwerke. Die Fleischhalle und das Rathaus gelten als herausragende Leistungen niederländischer Baukunst.
Das moderne Haarlem zelebriert seine Urbanität mit noblem Chic und Stil. Spaziert man über die hübschen Brücken und entlang der malerischen Gassen, versteht man, warum sich Maler wie Frans Hals in Haarlem inspirieren ließen. Die alte Bausubstanz ist beeindruckend, die Zahl der denkmalgeschützten Gebäude hoch. Herrliche Aussichten genießt man von der Dachterrasse der am Markt gelegenen Verweyhalle. Die Blicke reichen von oben auf den Dom, das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt, und weit über die Giebel Haarlems hinaus ins Land, auf Flüsschen und Kanäle und das Gebiet des mittlerweile verschwundenen Haarlemer Meeres. Die hektische Geschäftigkeit des Nachbarn Amsterdam ist in Haarlem nicht zu spüren. Im städtischen Umland lockt das Waldgebiet Haarlemmer Hout südlich des Zentrums mit altem Baumbestand – beste Voraussetzungen für einen Ausflug ins Grüne. Information/Verbindungen/Rundfahrten

Sehenswertes

Grote Kerk (Sint Bavokerk): Die größte Haarlemer Kirche wurde im 14. Jahrhundert im spätgotischen Stil erbaut. Sie birgt die Grabmäler berühmter Bürger der Stadt, darunter das des 1593 zum Stadtbaumeister ernannten Lieven de Key, der das Stadtbild entscheidend prägte. Außerdem ist hier der Maler Frans Hals begraben, einer der größten Meister seines Genres. Als herausragende Attraktion der Kirche gilt die imposante Barock-Orgel (1738) von Christiaan Müller, die mit ihren nicht weniger als 5.000 Pfeifen zu den größten der Welt zählt. Überlieferungen zufolge spielten bereits Georg Friedrich Händel und Wolfgang Amadeus Mozart auf diesem Instrument. Noch heute finden regelmäßig internationale Orgelwettbewerbe statt. Nahe der Kirche befindet sich die im frühen 17. Jahrhundert von Lieven de Key errichtete Vleeshal (Fleischhalle), die als herausragendes Beispiel niederländischer Renaissance gilt. Das im Volksmund liebevoll Het Zand genannte mittelalterliche Areal zu Füßen der Kirche und der Fleischhalle fungierte einst übrigens als sandiger Turnierplatz.

Adresse/Öffnungszeiten Grote Markt, 2011 RE Haarlem (Eingang Oude Groenmarkt 23). Mo-Sa 10-16 Uhr. Erwachsene 1 €, Kinder 0.50 €. Führung (auch in deutscher Sprache) Juli/August Sa 11 Uhr (Preis 2 €).

Orgelkonzerte Mai-Oktober Di 20.15 Uhr, Dauer: 60 Min. Juli/August auch Do 15 Uhr. Eintritt frei (Internationales Orgelfestival)

Stadhuis: Das städtische Rathaus war ursprünglich ein Jagdschloss der Grafen von Holland. Die zahlreichen Erweiterungen und Umbauten tragen die Handschrift von Lieven de Key, der 1597 auch den Entwurf der prachtvollen Außentreppe zum Gravenzaal vorlegte. Der markante Turm wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf der Grundlage alter Pläne exakt rekonstruiert und erstrahlt seither in neuem Glanz. Das aus dem Jahre 1460 stammende Original war aus Sicherheitsgründen kurz nach seiner Fertigstellung wieder abgebrochen worden. Das Rathaus beherbergte lange die städtische Kunstsammlung mit den Schützen- und Regentenstücken von Frans Hals, doch wurden die Exponate später ins gleichnamige Museum ausgelagert.
Adresse/Öffnungszeiten Grote Markt, 2011 RD Haarlem, ¢ 023/5310823. Besichtigung nur nach telefonischer Voranmeldung. Eintritt frei.

Nieuwe Kerk: Der niederländische Baumeister Jacob van Campen, dessen Handschrift auch das Haager Mauritshuis trägt, errichtete im 17. Jahrhundert eine Backsteinkirche mit viereckigem Grundriss. Das Bauwerk (Nieuwe Kerksplein 32) steht auf den Fundamenten einer älteren niedergebrannten Kirche, an deren Existenz einzig der von Lieven de Key gestaltete Renaissanceturm erinnert. Das Interieur der Kirche beeindruckt mit prachtvollen Grabmälern. Auf dem angrenzenden Friedhof fand der Maler Jacob van Ruysdael seine letzte Ruhestätte.
Basiliek Sint Bavo
: Die orientalisch anmutende Architektur der außerhalb des Stadtzentrums gelegenen Basilika verbindet neugotische Elemente mit moderner Baukunst. Die Kirche entstand zur Jahrhundertwende als jüngste ihrer Art in Westeuropa. Die Schatzkammer verfügt über wertvolle Kirchengewänder und Silberkollektionen, die zum Teil noch aus dem 15. Jahrhundert stammen. In der Saison finden regelmäßige Orgelkonzerte statt.

Adresse/Öffnungszeiten Leidsevaart 146, Eingang Bisschop Bottemanneplein, 2014 HE Haarlem, ¢ 023/5533377. April-September Mo-Fr 10-16 Uhr, Sa 13-15 Uhr, So 13-16 Uhr. Schatzkammer: Erwachsene 1 €, Kinder 0.50 €.

Orgelkonzerte April-September Sa 15 Uhr. Eintritt frei.

Hoofdwacht: Das alte Patrizierhaus aus dem 13. Jahrhundert, eines der ältesten Gebäude der Stadt, reiht sich nahtlos ein in die lange Liste sehenswerter Haarlemer Bauten. Einst bargen die dicken Mauern die Hauptwache der Polizei, später dienten die Räumlichkeiten der Gemeinde als Rathaus. Anlässlich des 750-jährigen Stadtjubiläums wurde die Hauptwache 1995 der breiten Öffentlichkeit als Museum zugänglich gemacht.
Adresse/Öffnungszeiten Grote Markt 17, 2011 RE Haarlem, ¢ 0900/6161600 (VVV). Mai-September Sa/So 13-17 Uhr. Eintritt frei.
Spaarnestad Fotoarchief
: Die Stiftung Nederlands Foto & Grafisch Centrum verwaltet mehr als drei Millionen nationale und internationale Pressefotos, die eine eindrucksvolle Dokumentation der wechselhaften Ereignisse des 20. Jh. darstellen. Die Sammlung umfasst ausgewählte Arbeiten regionaler Fotografen sowie zahlreiche Werke renommierter Meister wie Henri Cartier-Bresson oder Robert Capa.
Adresse/Öffnungszeiten Groot Heiligland 47, 2011 EP Haarlem, ¢ 023/5185152, www.spaarnefoto.nl. Di-Sa 12-17 Uhr, So 13-17 Uhr. Eintritt frei.

Hofjes Die alten Wohnhöfe sind ein Wahrzeichen der Stadt. Haarlem gilt neben Leiden als die Stadt der Hofjes. Die abgeschlossenen Wohnsiedlungen sind vielerorts anzutreffen. Die folgende Auswahl erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit:

Brouwers Hofje (1581), Tuchthuisstraat 8, 2011 AB Haarlem, ¢ 0900/6161600 (VVV).
Frans Loenen Hofje
(1607), Koninginneweg 54, 2012 GP Haarlem, ¢ 023/5316758.
Hofje De Bakenesserkamer
(1395), Wijde Appelaarsteeg 11, 2011 HB Haarlem, ¢ 023/5320476.
Hofje van Guurtje de Waal
(1616), Lange Annastraat 41, 2014 AB Haarlem, ¢ 0900/6161600 (VVV).
Hofje van Loo
(1489), Gasthuishofje, Barrevoetstraat 7, 2011 JC Haarlem, ¢ 0900/6161600 (VVV).
Hofje van Noblet
(1761), Nieuwe Gracht 2, 2011 NE Haarlem, ¢ 023/5310108.

Sint Jorisdoelen (1591), Proveniershuis, Grote Houtstraat 144, 2014 JC Haarlem, ¢ 0900/6161600 (VVV).
Teylers Hofje
(1787), Koudenhorn 64a, 2011 JE Haarlem, ¢ 023/5321908.
Anton Pieck Hofje
, Anijsstraat 1, 2034 ML Haarlem, ¢ 023/5366983.
Hofje Codde en van Beresteyn
, Jos Cuypersstraat 24, 2014 XD Haarlem, ¢ 023/5320166.
Hofje In den Groenen Tuin
, Warmoesstraat 23, 2011 HN Haarlem, ¢ 023/ 5324824.
Hofje van Oirschot
, Kruisstraat 44, 2011 PZ Haarlem, ¢ 023/5310565.

Frans-Hals-Museum: Das ehemalige Oudemannenhuis entstand nach Entwürfen des Stadtbaumeisters Lieven de Key 1608 zunächst als Wohnstätte für alte Männer. Mittlerweile befindet sich hier eines der bedeutendsten Museen der Niederlande – die Attraktion Haarlems. Die Kollektionen umfassen in erster Linie Werke der Haarlemer Schule, die als Höhepunkte des niederländischen Manierismus gelten. Der flämische Maler Carel van Mander hatte nach seiner Übersiedlung nach Haarlem diese damals neue Kunstrichtung ins Leben gerufen. Die großformatigen Gemälde zeigen biblisch-mythologische Darstellungen der menschlichen Anatomie. Die acht weltbekannten Schützen- und Regentenstücke von Frans Hals gelten als kostbarste Exponate. Der in Antwerpen als Sohn einer Flüchtlingsfamilie geborene Maler war im späten 16. Jahrhundert nach Haarlem gezogen. Weltweit sind nur etwa 200 seiner Werke erhalten – eine vergleichsweise geringe Zahl, die sich damit erklären lässt, dass er lange nur wenig beachtet wurde, bis man seine Kunst im 19. Jahrhundert neu entdeckte. Die Sammlungen werden ergänzt durch Haarlemer Keramiken, Möbel und Silber sowie eine mit Delfter Porzellan aus dem 18. Jahrhundert ausgestattete Apotheke. Eine Außenstelle in der alten Vleeshal und Verweyhal zeigt wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst.

Adresse/Öffnungszeiten
Hauptmuseum
, Groot Heiligland 62, 2001 DJ Haarlem, ¢ 023/ 5115775, www.franshalsmuseum.nl. Di-Sa 11-17 Uhr, So 12-17 Uhr. Erwachsene 5.40 €, Kinder frei, Senioren (Pas65) 4 €,
MJK. Führungen in deutscher Sprache.
Außenstelle
, Grote Markt 16, 2011 RD Haarlem, ¢ 023/5115775. Mo-Sa 11-17 Uhr, So 12- 17 Uhr. Erwachsene 4 €, Kinder frei, Senioren (Pas65) 2.70 €, MJK.

Teylers Museum: Der Textilfabrikant Pieter Teyler van der Hulst verfügte 1778 testamentarisch, sein Vermögen solle zum Bau eines Museums der Künste und Wissenschaften verwendet werden. Das Museum ist eines der ältesten des Landes und präsentiert sehenswerte Kunstschätze, die die einstigen Bewohner sammelten, darunter Drucke, Gemälde und Zeichnungen der französischen, holländischen und italienischen Schule, die über lange Jahre zusammengetragen wurden. Die Direktion des Hauses erwarb 1790 rund 1.700 Gemälde der römischen Fürstenfamilie Odescalchi, die die Werke von der schwedischen Königin erhalten hatte. Ihre legendäre Sammlung befindet sich seither im Besitz des Hauses, ist infolge ihrer Größe aber nur in Teilen im Rahmen der festen Ausstellung zugänglich. Das Interieur des einstigen Bürgerhauses blieb über die Zeit hinweg nahezu unangetastet. Im Mittelpunkt der naturwissenschaftlichen Abteilung stehen neben alten physikalischen Instrumenten zahlreiche Fossilien, Gesteine und Mineralien.
Adresse/Öffnungszeiten
Spaarne 16, 2011 CH Haarlem, ¢ 023/5319010, www.teylersmuseum.nl. Di-Sa 10-17 Uhr, So 12-17 Uhr. Erwachsene 4.50 €, Kinder 1 €, MJK. Führungen in dt. Sprache.

Corrie ten Boomhuis: Die Gestapo verhaftete im Februar 1944 sechs jüdische Widerstandskämpfer und zahlreiche ihrer Freunde – die meisten starben später in deutschen Konzentrationslagern, nur Corrie ten Boom überlebte die KZHölle von Ravensbrück. Im Zweiten Weltkrieg hatte die Familie das Leben Dutzender Widerstandskämpfer gerettet, darunter sechs Männer, die sich zur Zeit der Denunziation im Haus aufhielten. Sie harrten dort zweieinhalb Tage ohne Nahrung in einer engen Geheimkammer aus, bis die Gestapo das Haus endgültig verlassen hatte. The "Hiding Place" – so der Titel eines Films – konnte authentisch erhalten werden.
Adresse/Öffnungszeiten Barteljorisstraat 19, 2011 RA Haarlem, ¢ 023/5310823, www.corrietenboom.com. April-Oktober Di-Sa 10-15.30 Uhr; November-März Di-Sa 11-15 Uhr. Eintritt frei. Führungen in deutscher Sprache.

Historisch Museum Zuid-Kennemerland: Das Museum befasst sich ausführlich mit der Entwicklung der Region Zuid-Kennemerland und der Stadt Haarlem. Kleinere Wechselausstellungen legen die wichtigsten Eckdaten der Stadtgeschichte in leicht verständlicher Form dar. Das Museum verfügt ähnlich dem Informationsbüro (VVV) über breit gefächertes Informationsmaterial.
Adresse/Öffnungszeiten
Groot Heiligland 47, 2011 EP Haarlem, ¢ 023/5422427. Di-Sa 12-17 Uhr, So 13-17 Uhr. Erwachsene/Kinder 1 €, MJK. Führungen in deutscher Sprache.

NZH Vervoersmuseum: Die Exponate im Gebäude der regionalen Verkehrsbetriebe vermitteln einen Überblick über die Entwicklung der öffentlichen Verkehrsmittel. Das Glanzstück der Sammlung ist eine authentische Budapester Straßenbahn aus den 20er Jahren. Als ältestes der ausgestellten Fahrzeuge gilt allerdings eine andere Straßenbahn, die 1899 von der Eerste Nederlandsche Electrische Trammaatschappij in Betrieb genommen wurde.
 Adresse/Öffnungszeiten  Leidsevaart 396, 2014 HM Haarlem, ¢ 023/5152846. Sa 11-16 Uhr. Eintritt frei.

Theo Swagemakers Museum: Das Museum erinnert an den Künstler Theo Swagemakers (1898–1994), einen der bekanntesten Porträtmaler des 20. Jahrhunderts, der darüber hinaus auch Stillleben und Landschaftsgemälde anfertigte. Die insgesamt 125 Werke sind im ehemaligen Atelier des Künstlers ausgestellt.
Adresse/Öffnungszeiten
Stoofsteeg 6, 2011 TE Haarlem, ¢ 023/5327761. Do-So 13-17 Uhr. Erwachsene 3.50 €, Kinder 2 €, Senioren (Pas65) 2 €, www.swagemakersmuseum.nl.

Architectuur-Bouwhistorisch-Centrum Haarlem: Das Zentrum für Architektur verfolgt den städtebaulichen Werdegang Haarlems mit einem Schwerpunkt auf aktuellen Entwicklungen. Wechselnde Ausstellungen und Lesungen bieten jungen Architekten die Möglichkeit, ihre Arbeiten zu präsentieren. Das ABC-Haarlem gibt auch Einblicke in bereits begonnene oder geplante Restaurierungen bedeutender Baudenkmäler.
Adresse/Verbindungen
Groot Heiligland 47, 2011 EP Haarlem, ¢ 023/5340584. Di-Sa 12-17 Uhr, So 13-17 Uhr. Eintritt frei.

Nationaalpark De Kennemerduinen: Der nördlich der Stadt zwischen Bloemendaal aan Zee und Overveen gelegene, 1.250 ha große Nationalpark ist einen Besuch wert, denn Radfahrer und Wanderer finden in diesem Bereich reizvolle Möglichkeiten für kürzere oder längere Touren. Der Besucher wird allerdings vorher zur Kasse gebeten.

Eingänge/Öffnungszeiten Eingang Koevlak (Overveen, Zeeweg, gegenüber Wasserturm), Eingang Bleek en Berg (Santpoort- Zuid, Bergweg), Eingang Parnassia

(Bloemendaal aan Zee, Parnassiaweg), ¢ 023/5411111. Täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Erwachsene 1 €, Kinder 0.30 €. Parken 2.30 €

Linnaeushof: Auf dem größten Spielplatz Europas, der wenige Kilometer südlich von Haarlem angelegt wurde, warten mehr als 350 Attraktionen und Spielgeräte auf Besucher aller Altersklassen, u. a. Karussells, Minigolfplätze, Rutschen, Sandkästen, Schaukeln, Seilbahnen, Trampoline, Tretboote, Wippen und sog. Funnywheels. Das amerikanische Pionierdorf mit Aussichtsturm ermöglicht Entdeckungstouren. Hängebrücken führen zum Piratennest. Die Kleinsten vergnügen sich in Dreumesland, ihrem eigenen Knirpsland.
Adresse/Öffnungszeiten    Rijksstraatweg 4, 2121 AE Bennebroek, ¢ 023/5847624. April-Sept. täglich 10-18 Uhr. Erwachsene 6 €, Kinder 6 €, Senioren (Pas65) 5 €, www.linnaeushof.nl.

Zandvoort                                         (16.000 Einwohner)

Alleine aus Deutschland besuchen jährlich mehr als 100.000 Touristen den kleinen Ort wenige Kilometer westlich von Haarlem. Darüber hinaus möchte auch die Amsterdamer und Haarlemer Bevölkerung das noble Seebad mit Spielkasino als Ausflugsziel nicht mehr missen. Der "Große Preis von Holland", der niederländische Beitrag zum internationalen Formel-Eins-Motorsportzirkus, galt lange Jahre als das Ereignis der Stadt. Scharen begeisterter Besucher aus dem In- und Ausland strömten zur Rennstrecke in Zandvoort, um das Spektakel live zu erleben. Mittlerweile gehört der Trubel der Vergangenheit an. Zandvoort, bekannt für sein spritziges Nachtleben, besinnt sich auf seinen Ruf als beliebtester Badeort der Region. Die "Blaue Flagge", das europäische Gütesiegel für saubere Strände und hohe Wasserqualität, die erstmals 1990 verliehen wurde, lockt weiterhin die Massen heran – ein nicht unwichtiges Kriterium für den Sprung ins kühle Nass.

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